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Google mag das nicht – oder: 10 einfache Tipps für ein besseres Ranking (Teil 1)

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Am Samstag den 09. Mai 2015 fand das dritte chemnitzer myBloegchen statt. Natürlich war ich wieder vor Ort und präsentierte einen kleinen Auszug meines Wissens aus der Welt des Online Marketings. Unter den vielen verschiedenen, aktuellen Themen entschied ich mich für das derzeit allseits präsente Thema Google Ranking. Da ein Blogger nicht unbedingt aus der SEO-Welt kommt, trug ich bei meinem morgendlichem Kaffee vor der Veranstaltung meine 10 Tipps zusammen, wie das Google Ranking eines Blogs oder einer Webseite verbessert werden kann. Ein paar bunte Bilder, einige konkrete Beispiele und komplizierte Worte – fertig war der diesjährige Beitrag für das myBloegchen.

Bevor ich mit den ersten drei Punkten starte, möchte ich folgendes Hinweis geben: Meine kleine „Google-mag-das-nicht-Reihe“ spricht eher oberflächlich die gewählten Themen an. Ich gebe Erfahrungen oder Wissen weiter, welches ich in meinem Arbeitsalltag erworben habe. Es gibt keinen allgemeingültigen Plan, der abgearbeitet wird, um bei Google auf Platz 1 stehen zu können. Schön wär´s. Es sind eher Kleinigkeiten, welche leicht umzusetzen sind und das Ranking positiv zu beeinflussen.

1. Google will wissen wer du bist.

Für die große Suchmaschine sind Texte ein wichtiges Kriterium, daher sollte an dieser Stelle nicht gespart werden! Schreibt einen Text mit ca. 500 Wörtern (über die Wortanzahl, ab wann ein Text sauber von Google abgegriffen werden kann streiten sich die Geister) über euch, euren Blog und welches Ziel ihr damit verfolgt. Schreibt das Ganze unter einem Namen. Viele veröffentlichen ihre Werke unter „Admin“, was nicht unbedingt gern gesehen wird. Warum? Es gibt nur einen Admin und der arbeitet bei Google.

Einige werden sich jetzt denken: „Klar schreibe ich bei einem Blog Texte, das ist ja wohl der Sinn.“ Denen muss ich natürlich Recht geben, aber: alle diejenigen, welche einen kleinen Shop in Form eines Blogs betreiben oder ein kleines online Kochbuch führen, vernachlässigen das regelmäßige Schreiben von ausführlichen Texten.

Ergänzend dazu spielt auch der „Freshness Factor“ eine Rolle. Google möchte den Suchenden natürlich auch die aktuellsten Beiträge zu einem Gesuch präsentieren. Deswegen ist es wichtig seinen Blog regelmäßig mit Inhalten zu füttern, um im Gespräch zu bleiben. Notfalls könnte auch ein bestehender Blogbeitrag nochmal umgeschrieben oder ergänzt werden. Das Ganze bekommt ein neues Datum und es ist für Google eine neue Info. Toll wie einfach manches geht, oder?

2. Texte schreiben nach Keywords.

Keywords sind ein wichtiges Hilfsmittel, um einen Google-relevanten Text zu schreiben. Dazu stehen dir einige nützliche Tools zur Verfügung, wie beispielsweise das WDF-IDF-Tool. Was genau das ist und was das macht, wurde schon von Onpage.org hervorragend erläutert und daher verweise ich frecherweise mit folgenden Link drauf:

https://de.onpage.org/wiki/WDF*IDF

Wer sich jetzt an dieser Stelle freut, da so das Texten einfacher wird, den muss ich leider enttäuschen: Seit dem Hummingbird-Update 2013 sind vor allem die semantischen Sinneinheiten für die Google Suche relevant geworden. Hierbei solltest du also auch auf ein semantisches Umfeld hinoptimieren. In den Fachkreisen wird die auch als Latent Semantic Optimization bezeichnet. Insgesamt sollten also beide Aspekte, also die Keywords und die semantischen Sinneinheiten in irgendeiner Form beachtet werden.

Auch wenn ich am Anfang damit warb, dass einfach Aspekte für ein besseres Google Ranking vorgestellt werden, lasst euch sagen: ihr müsst diese Art der Optimierung nicht für jeden eurer Texte vornehmen – das wäre ja doch recht mühselig. Aber gerade für den „Wer-bin-ich-Text“, welchen ich unter Punkt 1 erwähnte, kann damit schon ein wenig aufgepeppt werden.

3. Sei mobilfähig.

Spätestens seit dem 21. April 2015 ist es nun offiziell: der Rankingfaktor „mobile“ ist ein wichtiges Kriterium für die Google Ergebnisse. Wie genau ihr herausfinden könnt, ob ihr den Mobilfähigkeitstest der Suchmaschine erfahrt ihr hier:

https://www.google.de/webmasters/tools/mobile-friendly/.

Einfach unter dieser Webadresse eure URL eintippen und Test laufen lassen. Nach wenigen Sekunden könnt ihr euch entweder freuen, oder habt einiges zu tun. Bewertet wird unter anderem: Schriftgröße, Verlinkungen und der mobile Ansichtsbereich. Diese Faktoren lest ihr aber ganz einfach aus der kleinen Analyse heraus gleich samt mit einigen weiterführenden Links von Google, die euch bei der Optimierung helfen können.

So, da ich in meiner Einleitung zu viel erzählt habe, breche ich zunächst an dieser Stelle ab und trage die anderen sieben Punkte sicherlich in der nächsten Woche zusammen. Bis dahin könnt ihr unter folgenden Links einige von mir angesprochen Themen nachverfolgen:

http://www.ranking-check.de/dienstleistungen/seo-suchmaschinenoptimierung/latent-semantische-optimierung/

http://www.seo-united.de/blog/seo/mobiltauglichkeit-ab-dem-21-april-auch-ein-rankingfaktor-264.htm

https://www.seopt.de/blog/texte-fuer-den-online-shop-kategorietexte/

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  1. […] Schwarz von den Netzpiloten über Micropayment für Blogger, Sessions über die No-Gos im Bereich SEO, Tipps zum Blog-Workflow und -Marketing und schließlich eine schonungslose gegenseitige Blogkritik […]

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